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Journaleinträge
21. Glückstädter Kulturnacht, Samstagabend in der Kernaltstadt. Das Konzept heißt „Kulturhäppchen": kurze Programmblöcke von meist einer halben Stunde, dafür an vielen Orten gleichzeitig — Markt, Fleth, Hafen und Kirchplatz, alles zu Fuß erreichbar.
Für die Fotografie heißt das vor allem Tempo. Zwischen zwei Blöcken liegt selten mehr als eine Viertelstunde, und so dicht die Orte beieinanderliegen: nebeneinander liegen sie nicht. Der Abend war weniger ein Schlendern als ein Rennen von Station zu Station.
Dazu kam der Zuspruch. Die kleineren Orte waren durchweg voll, einige schlicht überfüllt. Hineinzukommen war oft schon die halbe Arbeit — eine Position zu finden, von der aus ein Bild überhaupt möglich war, die andere.
Der schönste Ort des Abends war die Stadtkirche, vom Ambiente her, von der Location her. Dort ließen sich wirklich schöne Bilder machen: am frühen Abend das Vokalensemble mit „A Little Jazz Mass", zum Schluss noch einmal „Wo sind die Clowns?".
Draußen am Markt war MC Mac Cool unterwegs, im Gewölbe des Königskellers spielte SwingKiss, und zwischen den Regalen der Stadtbücherei saß Lucky Uke.
Im Palais für aktuelle Kunst spielte das Klaviertrio Hosho. Im Lütt Huus lief die einzige Vorstellung des Abends.
Natürlich war das längst nicht alles. Aber das will ich den Bildern im Feature nicht vorwegnehmen.
Gold hervorgehoben ist, was ich fotografiert habe.
Viertel 1 — Markt
Viertel 2 — Fleth
Viertel 3 — Hafen
Viertel 4 — Kirchplatz und Nübelstraße
Die Kulturnacht gibt es seit 2005, organisiert wird sie überwiegend ehrenamtlich. Alles zur Veranstaltung bei den Veranstaltern: glueckstadt-tourismus.de